Koh Mak

Knapp eine Stunde fährt man mit dem Speedboot vom Festland bei Trat oder von  Koh Chang nach Koh Mak.

Eine oft recht turbulente Fahrt durch den Golf von Thailand führt fast an die Grenze von Kambotscha – auf die Insel Koh Mak. Auf der Insel verteilen sich die knapp 30 Resorts vor allem an den beiden Hauptstränden Ao Suan Yai und Ao Khao, vereinzelte Anlagen findet man auch im Inselinneren und an der Ost- und Nordküste.

Die 16 km große Insel ist vom Massentourismus noch verschont geblieben und hat sich – großteils als „Familienbetrieb“ geführt - ihr Ursprünglichkeit bewahrt. Die knapp über 600 Einwohner sind freundlich und Touristen werden wie Freunde behandelt.

Die Hauptstrände sind kilometerlang und meist menschenleer. Die wenigen Touristen verteilen sich so gut, dass man oft nur ein paar vereinzelten Spaziergängern begegnet oder bei einer 2 stündigen Modeptour auf nur ein Auto trifft.

Schon die Ankunft am Suan Yai Pier bietet einen wunderschönen Blick auf die Insel – am Holzpier stehen die Mitarbeiter der Resorts und empfangen die eintreffenden Gäste.

Über die zum Teil noch unbefestigten Strassen geht die Fahrt zu den Hotels.

 

Ich empfehle den Ao Suan Yai – ein herrlicher Strand im Westenmit Palmen und Pinien und schönen Sonnenuntergängen. In den Resorts (verschiedenste Preisklassen) wohnt man direkt am Strand und hat die Möglichkeit am Abend in den verschiedenen Restaurants zu Essen. Ich habe meinen Urlaub (einen Monat nach deren Eröffnung) im Seavana Resort  in einer Beachvilla verbracht und habe mich in die Ruhe und Abgeschiedenheit verliebt.

Am Ao Khao Beach in Süden herrscht ein bisschen mehr Leben und eine etwas rauere See als am Ao Suan. Es gibt mehrere kleine Resorts und einige kleine Lokale.

Zu empfehlen ist auch das „Koh Mak Seafood“ Restaurant im Osten Nahe des Ao Nie Piers. Fangfrischer Fisch, traditionell zubereitet – unbedingt auch das Kokosnusseis probieren! Bei Reservierung kann man gleich ein Taxi (meines Wissens das einzige Taxi auf der Insel) dazubestellen – man wird kostenlos abgeholt und auch wieder ins Hotel retour gebracht. Es handelt sich dabei um einen Sammeltransfer – es kann schon passieren, dass man 30 Minuten warten muss.

Bei der Entwicklung des Tourismus achtet Koh Mak vor allem auf die Erhaltung der Ursprünglichkeit und des Charmes. Jet Skis, Nachtclubs und Girlie-Bars wird es hier hoffentlich nie geben. Tagestouristen fahren Koh Mak auch nicht wirklich an. All das garantiert einen entspannten Urlaub in tropischer Atmosphäre.